Erklärung

Es gibt zwei Unterschiedliche Arten des Ringkampfes. Das ist:

1. Der Griechisch-Römische Ringkampf (auch Greco genannt):

hierbei dürfen die Sportler nur vom Kopf bis zur Hüfte angreifen. Das Benutzen der Beine oder Greifen der Beine ist verboten. 

2. Das Freistilringen:

Bei Freistil ist der ganze Körper (vom Kopf bis zu den Füßen) Angriffsfläche. Das Benutzen der Beine für Beinstelle usw. ist erlaubt. 

Griffe oder andere Aktionen die das Leben oder die Gesundheit gefährden könnten sind bei beiden Arten verboten (Hierzu zählt auch Schlagen, Beißen, Kratzen usw.). 

Gerungen wird auf einer Matte, die bei Olympia 12 Meter Durchmesser hat. Die Matte wird als "Ringermatte" bezeichnet. 

Die Ringermatte ist in drei Zonen eingeteilt: 

Die gelbe Zone:

Die Gelbe Zone befindet sich in der Mitte der Matte, sie dient als Kampffläche für die Ringer.

(In der Mitte der gelben Zone befindet sich ein weißer Kreis mit 1 Meter Durchmesser, dieser wird z. B. bei der "Bankstellung" benötigt)

Die Rote Zone:

Sie dient als Passivitätszone (Begriff wurde im neuen Regelwerk abgeschafft). Bis zu dieser Zone darf gerungen werden. Bei Übertreten der Zone wird wieder in der gelben Zone ( Kampffläche) weiter gekämpft. 

Die blaue Zone:

Ist die "Sicherheitsmatte". Sie dient für die Sicherheit der beiden Sportler, z.B. bei Würfen oder anderen Techniken, die aus der "Passivitätszone" heraus gehen.

Die Wettkampfbekleidung der Ringer ist: 

1. Das Ringertrikot

Es hat die Farbe "rot" oder die Farbe "blau". Beide Farben rot und blau dürfen in einen Trikot nicht gemischt sein. Die Farben rot und weiß oder blau und schwarz sind aber erlaubt! Wichtig ist auch das bei Wettkämpfen die Trikots von der FILA (Weltringerverband) zugelassen sein müssen. 

2. Der Ringerschuh

Er darf keine Metallteile enthalten, da sich die Sportler sind im Kampf verletzen können. meist haben diese Schuhe Klettverschlüsse, wo man auch die Schnürsenkel hinein stecken kann.

Bei Olympia betägt die Kampfzeit min. 2 x 2 Minuten. Sieger ist jedoch der Ringer, der min zwei Kampfrunden für sich entscheiden konnte. Bei einen Punktestand von 0 : 0 nach jeder Kampfrunde, wird diese um 30 Sekunden verlängert. es wird dann der "Clinch" angeordnet vom Mattenrichter. Der Aktivere Ringer darf fassen und der andere muss versuchen, dass dieser keine Wertung erhält innerhalb der 30 Sekunden. Wer von den beiden Sportlern gewinnt, ist Sieger der Kampfrunde. Sollte sich ein Ringer verletzen, so beträgt die Verletzungszeit 2 Minuten. Bei Blutenden Wunden ist kein Zeitlimit gesetzt.

Ziel des Ringkampfes ist, seinen Gegner mit beiden Schultern (Schultersieg) auf die Matte zu bringen. Ist das schon innerhalb der ersten Kampfrunde der Fall, so wird der Ringer zum Sieger erklärt (Mattenrichter hebt Hand des Siegers hoch) und der Kampf ist sofort vorbei. Sollte des keinen Schultersieg innerhalb der Kampfrunden geben, so zählen die Technischen Punkte (Bekommen die Sportler für jede Aktion wie Durchdreher, die Schraube u.s.w.).