Vorbericht

Vorbereicht zur Verbandsliga WTB 2009

 

Die Verbandsliga hat die beiden dominierenden Teams aus dem Unterland, den VFL Neckargartach und den VFL Obereisesheim, in Richtung Oberliga verloren. Neu in der Liga dafür der Oberligaabsteiger KV Plieningen. Der VFL Gemmrigheim zog sein Team nach dem Aufstieg aus der Verbandsliga zurück und wagt einen Neuanfang in der Bezirksliga. Hierfür sind 3 Neulinge aus der Landesliga aufgestiegen. Die SG Weilimdorf schaffte den direkten Wiederaufstieg, sowie Meister ASV Nendingen II, die auch in der kommenden Saison in der Verbandsliga als Favorit gelten. Dritter Aufsteiger ist die KG Kirchheim/Köngen, die den frei gewordenen Platz durch den Rückzug genutzt haben. Nicht mehr dabei ist der KV 95 Stuttgart, die im Saisonfinale knapp der RG Schwäbisch Hall/Wüstenrot unterlagen. Titelfavoriten sind der TSV Asperg, SG Weilimdorf und die Bundesligareserve aus Nendingen. Im Abstiegskampf wird vor allem die RG Schwäbisch Hall/Wüstenrot und der KV Plieningen erwartet.

Die Vereine im Einzelnen:

ASV Nendingen II

Trainer Volker Hirt hat einen sehr breiten Bundesligakader und kann dadurch auf eine sehr starke Reserve bauen. Besonders Ringer wie Dominik Hipp, Adrian Oszda, Baris Diksu, Bernhard Scheuring, Daniel Reichle und Markus Eichin gelten in der Verbandsliga fast als unbesiegbar. Die jungen Eigengewächse Steffen Baur, Tobias Müller, Pascal Lang, Stefan Rutschmann, Tobias Zepf und Cederic Mühlmann können im Schatten der Stars reifen und Erfahrungen sammeln. Zudem sind mit Timo und Marco Schmid, Martin Hirt und Orhan Bolat auch erfahrene Ringer im Kader. Einzig Andreas Betzler verließ das Team Richtung Gottmadingen. Die ASV-Reserve geht als haushoher Favorit ins Rennen und dürfte auf dem Weg in die Oberliga kaum zu bremsen sein.

 

TSV Asperg

Die Ludwigsburger Vorortringer haben einen Trainerwechsel vorgenommen. Armin Safari übergab das Zepter an Altmeister Eyüp Yesilirmak. Nach einigen Abgängen aus der zweiten Reihe, Christian und Sebastian Wahlenmaier, Ralf Baumgärtner und Oliver Daubner (alle nach Remseck), verließ auch Topscorer Jörg Sänger (nach Ebersbach) den Club. Mit Olympiastarter Mieczyslaw Tracz und Kordian Böhm (beide Benningen) aber auch entsprechend Verstärkung. Zudem kommt Shpetim Gashi (vom KV 95 Stuttgart) und  Michal Grzeszczuk (Polen). Mit den starken Eigengewächsen Domenik Chelo und Kevin Henkel, Piotr Gabrynowicz, Murtuz Magomedov, Radu Hohberg, Timo Langmann und Daniel Wagner, sowie de Neuzugängen dürften die Asperger vorne in der Tabelle wiederzufinden sein.

  

TSG Nattheim

Ringertrainer Jürgen Trinkle hat mit Cengiz Sen (Dewangen/Fachsenfeld) nur einen Abgang zu verzeichnen. Hier stehen mit Sebastian Jäger (aus Bellenberg) und Lars Eckstein (Dewangen/Fachsenfeld) zwei junge Neuzugänge gegenüber. Die Verantwortlichen bei der TSG haben eine gute Mischung aus international erfahrenen Topstars, Routiniers und junge Eigengewächse. Safet Ferad, Zoltan Fonai, Istvan Dencsik, Thomas Sabatini und Gabor Kocsis stehen für die internationalen erfahrenen Sportler. Jürgen Trinkle, Michael Burger, Torsten Oppold, Andre Bauer und Matthias Majer stehen für die Routiniers. Die jungen werden durch die beiden Neuzugänge, sowie Benjamin und Daniel Rössler, Michael „Maile“ Mailänder, Martin Maurer, Julian Fauth, Andreas Wiedemann, Tobias Kuhn und Michael Dambacher verkörpert. Die TSG dürfte im gesicherten Mittelfeld landen.

 

KG Kirchheim/Köngen

Ringertrainer Tomasz Dec kann weiterhin auf seine Leistungsträger bauen. Alexander Meinero, Alexander Pack, Oleg Roth und Timur Togajbaev schlugen alle Angebote aus und bleiben der KG erhalten. Franco Meinero, Steffen Wagner, Michael Eisele, Wolfgang Brandner, Andreas Heigele und Pawel Janiak ergänzen den Kader. Der Aufsteiger dürfte auch in der Verbandsliga eine gute Rolle spielen, jedoch nur wenn keine Leistungsträger ausfallen. Sollte dies der Fall sein, wird man mitten im Abstiegskampf stehen. Auch bleibt abzuwarten wie Teamleader Meinero seine Operation weggesteckt hat und wieder fit wird.

 

SG Weilimdorf        

Der Landesliga-Vizemeister peilt nach dem geglückten direkten Wiederaufstieg gleich den nächsten Schritt an. Trainer Kaghani Abbassov hat eine schlagkräftige Truppe zusammen. Dem einzigen Abgang Milan Revicky (nach Mering) stehen etliche Neuzugänge gegenüber. Neben Rückkehrer Halil Eser (Schorndorf) kommen Behar Rohleder (Plieningen), Tomasz Kierpiec (Tuttlingen) und Christian A.Lupu (Dewangen/Fachsenfeld). Andreas Werft wird wohl aufgrund der Neuzugänge ins zweite Glied rücken, Kevin Strecker, Daniel Möbius, Stefan Vogt, Abdullah Eren, Lukasz Konkel, Dariusz Marszalkowski, Michael Berner, Stefan Stiber und Kemal Demir bilden die Basis für eine Topmannschaft. Abzuwarten bleibt, wie die SG mit der Ausländerregelung klarkommt. Sie sind dadurch jedenfalls sehr flexibel. Fazit: Weilimdorf gilt als Favorit auf den Aufstieg in die Oberliga.

 

SV Ebersbach

Mit Jörg Sänger hat der SV Ebersbach konnten die Verantwortlichen um Altmeister Andreas Nutsch nicht nur einen Nachfolger für Gurgen Bagdassarian auf dem Trainerstuhl finden, sondern auch einen Leistungsträger in der Liga vom Konkurrenten Asperg holen. Sänger, der zeitgleich auch Trainer in Winterbach ist, konnte sicher dazu beitragen, dass Tuncay Yildiz aus Winterbach zum SV stößt. Zudem kommt Gevorg Vardanyan vom SC 04 Nürnberg. Thorsten Paletta, Georghe Zaharia, Andi Nutsch, Routinier Dieter Roos, Jörg Huttenlocher, Hikmet Akyol, Michael Müller, Ali Sarioglu und Markus Ganssloser bilden den Stamm der Mannschaft. Topscorer Emil Slavu verließ den Club Richtung Königsbronn/Amstetten. Ebersbach dürfte auch durch den Schwung des neuen Trainers im gesicherten Mittelfeld landen.   

 

RG Schwäbisch Hall/Wüstenrot

Empfindliche Abgänge hat die RG um Trainer Woldemar Wolf zu beklagen. Daniel Wagner und Gerhard Wolf (beide Neckargartach) sind Leistungsträger und fehlen der jungen Mannschaft empfindlich. Leader Pierre Pardon, Stephan Weller und Mokonen Mengstab gelten als Stützen für den reichlich vorhandenen Nachwuchs im Team. Malte Lemm, Nicolaj Schneider, Waldemar Eremeev, Felix Spindler, Andreas Weller, Sergej Gejt und Andre Befus benötigen die Unterstützung der Routiniers, sowie die Hilfe von Sergej Schmidt. Die RG entging im letzten Jahr nur knapp dem Abstieg, auch in diesem Jahr dürfte es für das junge Team um den Klassenerhalt gehen. Eventuell sehen die Ringerfans auch Woldemar Wolf nochmals auf der Matte.

 

KV Plieningen

Die Filder-Ringer haben bereits im letzten Jahr personelle Schwierigkeiten gehabt. Nicht nur die Liga stellt sich die Frage, mit welchem Personal der KV in der kommenden Saison an den Start geht. Nach de Abgängen von Bogdan Eismont (Freiburg), Matthias Krauter (Unterelchingen), Denis Novakov und Roman Pister (Köln-Mülheim) und Behar Rohleder (Weilimdorf) bleiben nicht mehr viele Sportler übrig. Einziger bekannter Neuzugang ist Valerij Povalaev von Absteiger KV 95 Stuttgart. Eros Calza, Lukasz Bogdan, Marcij Hasiec, Aliaksandr Syshko, Aliaksei Latysheu und Oleksander Kostyuk stehen noch unter Vertrag, sind jedoch alle Ausländer. Der KV kann nur jeweils 2 Sportler davon einsetzen. Der Kader wird ergänzt durch Marcel Laufer, Stephan Pfaffinger, Sadik Nezaj, Franz Vonderdell, Andre Stiller, Frank Bauer, und Feim Gashi. Eventuell können die Verantwortlichen noch die Sportler Karsten Hustedt, Andre und Marcel Lutz, sowie Edgar Schuldt zu einem Comeback bewegen. Die Plieninger zählen jedenfalls zu den Abstiegskandidaten.

 

AB Aichhalden II

Die Bundesligareserve aus dem Schwarzwald kann auch weiterhin auf den starken Unterbau der Jugend zählen. Zudem wird die Mannschaft punktuell durch Bundesligaringer ergänzt. Sportler wie Uwe Schullian (vornehmlich bei Heimkämpfen), Steffen „Appel“ Blocher, Andreas Keller und Michael King haben Bundesliga-Erfahrung. Mit Kirill Fadeew (nach Triberg) verließ ein Leistungsträger die Zweite. Die vielen Eigengewächse wie Stefan Brugger, Joachim Schwedhelm, Harald Auber, Dominik Nagel, Patrick Zehnder, Andreas Trost und viele mehr werden ins Team eingebunden werden. Die Verbandsliga ist eine gute Liga, um die talentierte Nachwuchssportler an die Bundesliga heranzuführen. Der ABA II wird sich im gesicherten Mittelfeld wiederfinden.

                                                                                                                                      

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