Kampfberichte 2016

RINGEN: Filstäler rocken weiter die Verbandsliga

Veröffentlicht von Mario Schmidtke (mario.schmidtke) am 29 Nov 2016
Kampfberichte 2016 >>

KSV Neckarweihingen – SV Ebersbach 4:22

 

Filstäler rocken weiter die Verbandsliga

Im fünften Rückrundenkampf in der Verbandsligasaison ging es für die Mannschaft um Trainer Jörg Sänger nach Ludwigsburg zum KSV Neckarweihingen.

Auch diesmal rockten die Filstäler diesen Kampf und es folgte der zwölfte Sieg im zwölften Kampf! Es wurden sieben der zehn Begegnungen gewonnen und man sah wieder einmal die Ausgeglichenheit der Mannschaft. Das war wieder einmal eine super Werbung für unsere tolle Sportart Ringen! Jungs ihr seid super! Macht weiter so und der Meistertitel wäre Euch nicht mehr zu nehmen!

Am nächsten Samstag empfängt die Ebersbacher Mannschaft zu Hause die Mannschaft des SC Korb, welche hoffentlich auch nur eine Zwischenstation in Richtung Meisterschaft sein soll! Dennoch werden die Korber Löwen nicht unterschätzt werden!

Liebe Fans, ergreifen sie die Chance, und unterstützen unsere Mannschaft tatkräftig vor Ort! Es werden wieder spannende Kämpfe zu sehen sein.

Die Kämpfe der ersten Mannschaft können nochmals auf Youtube unter “RingenSVE“ angeschaut werden!

Bis 86KG(F) Pascal Fischer – Vadim Kozanov (Einzel-/Mannschaftswertung 0:4/0:4)

Im vorgezogenen Kampf kam Valentin Kozanov gegen Pascal Fischer nur schwer in den Kampf. Der Ebersbacher ließ sich von seinen Gegner immer wieder auskontern und lag bereits nach knapp zwei Kampfminuten mit 8:0 zurück, ehe der SVE-Athlet aus seinen verunglückten Spezialgriff, einer Beinschleuder, heraus erst vier Punkte abgab, dann aber aus dieser Situation in der Bodenlage seinen Gegner entscheidend schulterte.

Bis 57KG(G) Khagani Abbasov – Stefan Weller (0:3/0:7)

Stefan Weller beherrschte seinen Gegner Khagani Abbasov und ließ seinen Gegner immer wieder passiv aussehen. Da der Neckarweihinger in der ersten angeordneten Bodenlage regelwidrig verteidigte, ging der Ebersbacher aus dieser Bodenlage mit 10:0 in Führung. Diese Führung verteidigte der SVE-Athlet über die gesamte Kampfzeit und konnte seinen Vorsprung noch auf 12:0 ausbauen, was einen sichern Punktsieg bedeutete.

Bis 130KG(F) Przemslaw Maczak Bogdan Krzyzanski (1:0/1:7)

Bogdan Krzyzanski und Przemslaw Maczak zeigten einen spannenden Kampf auf Augenhöhe. Der Ebersbacher war in der ersten kampfhälfte der aktivere Ringer und ging mit einen 3:2 Vorsprung in die zweite Kampfhälfte. Hier ließ sich der SVE-Athlet mit Beinangriffen seines Gegners mit anschließenden Durchdrehern auskontern. Der Kampf war an Spannung kaum zu überbieten und am Ende ging der Kampf knapp mit 9:8 an den Neckarweihinger Athleten.

Bis 61KG (F) Paul Schroth – Steffen Wagner (0:2/1:9)

Steffen Wagner zeigte gegen Paul Schroth eine hervorragende Vorstellung. Der Ebersbacher folgte den Anweisungen seines Trainers und bestimmte somit über die gesamte Kampfzeit das Kampfgeschehen. Der SVE-Athlet baute seinen Vorsprung auf 6:0 kontinuierlich aus und konnte sich somit als verdienter Punktesieger feiern lassen.

Bis 98KG(G) Radu Hohberg – Marcin Nowakowski (1:0/2:9)

Marcin Nowakowski und Radu Hohberg neutralisierten sich über die gesamte Kampfzeit bei Ihren Angriffsbemühungen im Standkampf. Bei den jeweils angeordneten Bodenlagen wegen Passivität konnten beide Athleten keine Wertung erzielen, so dass der Kampf beim Stand von 1:1 wegen der letzten Wertung an den Neckarweihinger abgegeben werden musste.

Bis 66KG(G) Neculai Mihai – Jan Seidl (0:1/2:10)

Jan Seidl zeigte trotz seines angeschlagenen Zustands einen tollen und spannenden Kampf gegen Neculai Mihai. Nachdem der Ebersbacher nach der ersten Halbzeit noch mit 2:1 führte, ging es in der zweiten Halbzeit höchst dramatisch zu. Der Ebersbacher wurde nach angeordneter Bodenlage zweimal zu Unrecht bestraft, da er angeblich regelwidrig verteidigt hatte. Durch diese Aktion geriet der SVE-Athlet in einen 9:2 Rückstand. Dies ließ der Filstäler aber nicht auf sich sitzen und begann eine Fulminate Aufholjagt. Nach Ende der Kampfzeit konnte sich der Ebersbacher noch als 11:9 Punktesieger von seinen Kameraden und Fans feiern lassen.

Bis 66KG(F) Maximilian Schroth - Niklas Nutsch (0:4/2:14)

Niklas Nutsch zeigte wieder einmal seine aufsteigende Form in dieser Saison. Der Ebersbacher beherrschte gegen Maximilian Schroth zu jeder Zeit das Kampfreichen Der SVE-Athlet zermürbte seinen Gegner mit seinen Kampfstil und holte sich Wertung um Wertung. Zu Beginn der sechsten Kampfminute wurde dann der ungleiche Kampf bei einem Punktestand von 21:6 vorzeitig durch technische Überlegenheit des Filstälers vorzeitig abgebrochen.

Bis 86KG(G) Valerian Mundle – Niko Papadopoulos (0:4/2:18)

Niko Papadopoulos zeigte gegen Valerian Mundle, wer der kampfbestimmende Ringer auf der Matte ist. Der Ebersbacher nutzte gleich zu Beginn des Kampfes seinen Spezialgriff und beförderte seinen Gegner mit einen Lupenreinen Kopfhüftschwung in der ersten Kampfminute auf beide Schultern.

Bis 75KG(G) Benedikt Glock – Hans-Jörg Scherr (0:4/2:22)

Hans-Jörg Scherr holte gegen Benedikt Glock im zwölften Kampf seinen zwölften Sieg in dieser Saison. Der Ebersbacher zwang seinen Gegner seinen Stil auf und holte sich wieder mit seinen Aushebern in der Bodenlage mit anschließendem Wurf über die Brust hohe Wertungen. Der Kampf wurde in der dritten Kampfminute durch einen Armzug der SVE-Athleten vorzeitig wegen technischer Überlegenheit beendet.

Bis 75KG(F) Zbigniew Nowak – Max Nutsch (2:0/4:22)

Max Nutsch und Zbigniew Nowak zeigten schon in der Vergangenheit immer wieder spannende Kämpfe. Nachdem der Ebersbacher den Vorkampf für sich entscheiden konnte, hatte diesmal der Neckarweihinger die Nase vorn. Dennoch zeigten beide Akteure wieder einen spannenden Kampf welcher immer wieder hin und her ging. In der zweiten Kampfhälfte nutzte der Heimringer eine Bodenlage aus, um den SVE-Athleten mit Ankippern mehrere Wertungen abzunehmen und in Führung zu gegen. Der Filstäler begann dann noch mit einer Aufholjagd und verkürzte zum Ende des Kampfes auf11:5.

 

 

Zuletzt geändert am: 29 Nov 2016 um 20:24

Zurück